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Layout im Wandel der Zeit

Caroline Butz zu den Veränderungen eines Berufsbildes

Von Christopher Schipprack

Caroline Butz ist seit 17 Jahren als Layouterin, Grafikerin, Autorin und Redakteurin tätig.


Foto: Caroline Butz
Foto: Caroline Butz

Was tun Sie als Layouterin?

Als Layouterin beziehungsweise Grafikerin erhalte ich in der Regel fremde Texte und Bilder, die ich mit den entsprechenden Computerprogrammen bearbeite und zu einem Ganzen, nämlich dem Layout, zusammenfüge.

Wie haben Sie zu Anfang Ihrer Karriere gearbeitet?

Vor 17 Jahren lösten die Computer die Setzmaschinen ab. Ich persönlich habe gleich mit dem Computer angefangen. Stellen Sie sich vor: Wir haben dicke Bücher in Word unter dem Betriebssystem DOS gesetzt.

Welche Werkzeuge benutzen Layouter?

Heute benötigen Sie einen Computer, der mit einer guten Grafikkarte, einem farbechten Bildschirm und einem Farb-Laserdrucker ausgestattet ist. Natürlich darf die Software nicht fehlen. Beispielsweise kommen zum Einsatz: QuarkXPress, InDesign, Freehand, Illustrator, Photoshop, Acrobat und und und. Werkzeuge ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck, mir ist der Begriff Software lieber. Sie kann Bilder ausschneiden, retuschieren, Text und Bilder zusammenfügen und so Seiten für Bücher und Zeitschriften gestalten, Plakate und Cover entwerfen und so weiter. Im Prinzip bietet diese Software alles, was Sie brauchen, um kreativ arbeiten zu können.

Welches sind die Vor- und Nachteile der neuen Technologien?

Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Ein Entwurf kann jederzeit verändert und neu bearbeitet werden. Es muss nicht alles neu gemacht werden. Für mich ist der größte Nachteil, dass immer schneller produziert werden muss. Wirklich Zeit zum Gestalten bleibt keine mehr, der Zeitdruck ist inzwischen enorm. Da heißt es: Nerven behalten!

Website von Caroline Butz