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Das journalistische Credo von Lutz Frühbrodt lautet kurz und knapp: Mehr Feuilleton in die Wirtschaft, mehr Wirtschaft ins Feuilleton. Ökonomie, Kultur und das kreative Spannungsverhältnis zwischen den beiden Disziplinen, Lebensbereichen und Weltanschauungen haben sein bisheriges Leben geprägt.
Seit Mai 2000 arbeitet Lutz Frühbrodt für die überregionale Tageszeitung "Die Welt" - zunächst als Redakteur in der Berliner Zentralredaktion, seit 2002 als Wirtschaftsreporter in Frankfurt am Main. Seit 2004 bringt er in Form einer Kolumne Wirtschaft und Feuilleton so nah wie möglich zueinander: In satirischer Weise "dekonstruiert" Frühbrodt mehr oder weniger schwer nachvollziehbare Handlungsweisen von Wirtschaftspolitikern und Managern.
Seine ersten journalistischen Gehversuche machte der damals 19jährige New-Wave-Fan als Musikjournalist beim Berliner RIAS, um nach einem Volontariat beim Nachfolgesender DeutschlandRadio für dessen Kulturredaktion zu arbeiten. Parallel zu seinen journalistischen Fingerübungen studierte Frühbrodt in Berlin und Bloomington/Indiana Nordamerikastudien mit Schwerpunkt Wirtschaft. Nach dem Volontariat wechselte er für fünf Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das Berliner John-F.-Kennedy-Institut, um dort Seminare zu unterrichten und über die Rolle der USA in der Weltwirtschaft zu forschen. Heraus kamen eine Reihe (populär-)wissenschaftlicher Aufsätze - unter anderem für die Brockhaus-Enzyklopädie - sowie eine Dissertation über die internationale Öffnung der Telekommunikationsmärkte für den Wettbewerb.
Seinen Hang zum Dozieren hat Frühbrodt auch als Fulltime-Journalist nicht abgelegt: Seit einigen Jahren unterrichtet er an der Journalistenschule Axel Springer.
Lutz Frühbrodt ist nicht nur Journalist, sondern auch (Genuss-)Mensch, hat also Vorlieben und Hobbys. Als da wären: Schwerer Rotwein und gute Küche, TV-Krimis der 70er und 80er sowie französischer Kinofilm - und natürlich weiterhin Musik.
| Autor: Lutz Frühbrodt |
Text und Gestaltung: Sonia Grimm, Sigrid Fiebig, Michael Böhm |
Technische Umsetzung: Sonia Grimm |
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