Kapitel 8: Aus- und Fortbildung
Aus- und Fortbildung in der ARD
Von Ludwig Maaßen
(Leseprobe aus dem Econ-Lehrbuch »Radio-Journalismus«, 9. Auflage, Berlin 2009)
Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bieten Praktika, Hospitanzen und Volontariate an. Die einzelnen Sender unterscheiden sich enorm, was ihre Finanzkraft bzw. Art und Zahl der Programme angeht. Entsprechend unterschiedlich ist auch die Ausbildung geregelt.
Aus- und Fortbildung beim Privatfunk
Von Michael Klehm
(Leseprobe aus dem Econ-Lehrbuch »Radio-Journalismus«, 9. Auflage, Berlin 2009)
Die Mehrzahl der privaten Hörfunksender bildet mittlerweile auch Volontäre aus. (…) Vor allem bei den kleinen Lokalsendern ist die Ausbildung in der Regel auf die besonderen Bedürfnisse des Betriebes zugeschnitten. Vermittelt wird das, was erforderlich ist, um eine Sendung zu machen. Dazu gehört neben Kenntnissen im Umgang mit der Technik die Fähigkeit, kurze und prägnante Beiträge zu produzieren. Eine wirkliche Ausbildung, wie zum Beispiel in den Printmedien üblich, ist bei diesen Sendern eher die Ausnahme.
Aus- und Fortbildung in Österreich
Von Konrad Mitschka
(Leseprobe aus dem Econ-Lehrbuch »Radio-Journalismus«, 9. Auflage, Berlin 2009)
Neben der Ausbildung beim ORF gibt es Praktika bei Privatradios sowie Lehrgänge an Universitäten, Fachhochschulen und von privaten Veranstaltern. (…)
Der Einstieg in den ORF erfolgt über das so genannte Assessment-Center: In einem standardisierten, mehrstufigen Testverfahren werden Allgemeinwissen, journalistische Neugier, Kreativität, Mikrofonstimme etc. abgetestet. Hat der Bewerber diese Tests erfolgreich absolviert, steht ein weiterer Testtag auf dem Programm, an dem vor allem Persönlichkeit und Teamfähigkeit überprüft werden.
Aus- und Fortbildung in der Schweiz
Von Gabriela Brönimann
(Leseprobe aus dem Econ-Lehrbuch »Radio-Journalismus«, 9. Auflage, Berlin 2009)
Ausbildungsmöglichkeiten bestehen bei der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG-SSR idée suisse und bei den privaten Lokalradios. Diese schicken ihre Auszubildenden in der Regel an die Schweizer Journalistenschule (MAZ). Das Schwergewicht in allen Ausbildungsangeboten hat einen starken Praxisbezug.
Erfolgreich in Praktikum und Hospitanz
Von Axel Buchholz
(Leseprobe aus dem Econ-Lehrbuch »Radio-Journalismus«, 9. Auflage, Berlin 2009)
Der erste Tag im Praktikum könnte die eine oder andere unliebsame Überraschung bringen. Es hilft, daran schon einmal gedacht zu haben:
Die Redaktion hat vergessen, dass heute ein neuer Praktikant kommt: kein unfreundlicher Akt, das passiert schon mal im oft hektischen Radioalltag.
Oft dauert es nach der Begrüßung einige Zeit bis sich Ihr(e) Bertreungsredakteur/in wieder um Sie kümmern kann: Das Tagesgeschäft mit der Morgenkonferenz hat natürlich Vorrang. Also »nerven« Sie nicht gleich.
Es findet sich nicht (gleich) ein freier Schreibtisch: keine Missachtung, in manchen Redaktionen sitzen die Kolleginnen und Kollegen selbst eng beieinander.
Es nimmt sich keiner so richtig Zeit: keine Nachlässigkeit, Sie haben vielleicht einen ungünstigen Tag erwischt.
→ Tipp: Ruhig und freundlich bleiben, wenn’s mühsam anläuft und im passenden Moment daran erinnern, dass Sie sich gern möglichst schnell nützlich machen würden.
Alle Leseproben zum Econ-Lehrbuch »Radio-Journalismus«
nach oben