1975 verfasste Walther von La Roche die heute in der
18. Auflage vorliegende „Einführung in den praktischen Journalismus”. Als der Band „Radio-Journalismus” folgte, war der Grundstein für die Reihe Journalistische Praxis gelegt.
Walther von La Roche wurde am 29. Februar 1936 in München geboren. 1954 legte er am Wilhelmsgymnasium in München sein Abitur ab. Schon als Gymnasiast betätigte er sich als Schülerzeitungsredakteur und gründete den Verband bayerischer Schülerzeitungen „Presse der Jugend”.
Dann studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München Rechtswissen-
schaften und schloss seine juristische Ausbildung mit dem Assessor-Examen ab. Sein Studium finanzierte Walther von La Roche durch freie Mitarbeit als Journalist bei Rundfunkanstalten, Zeitschriften und Zeitungen. 1961 begann seine Karriere beim Bayerischen Rundfunk. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit beim BR arbeitete Walther von La Roche als Dozent an Hochschulen und Journalistenschulen. Am 9. Mai 2010 ist Walther von La Roche gestorben.
Berufliche Meilensteine
- 1958 Moderation der ersten Rock'n Roll-Sendung des Bayerischen Rundfunks
- 1961 Beginn der hauptberuflichen Arbeit als Redakteur, Moderator und Rechtsreferendar beim BR
- 1967-1971 Walther von La Roche wird Chef des Jugendfunks
- 1975 Die 1. Auflage der „Einführung in den praktischen Journalismus” erscheint
- 1971-1978 von La Roche übernimmt das Ressort „Ausbildung und Redaktion Recht”
- bis 1985 Leitung der Ausbildung in den Bereichen Hörfunk und Fernsehen
- 1978 -1996 Walther von La Roche ist Nachrichtenchef des BR-Hörfunks
- 1996 -2006 Gast- und Honorarprofessuren für Rundfunkjournalistik an der Universität Leipzig
Während seines gesamten Berufslebens setzt sich Walther von La Roche für einen lebendigen Journalismus ein. Sein Credo: die Verständlichkeit von Texten, die Nähe zu Hörern und Lesern und eine klare Trennung der journalistischen Darstellungsformen.
