Mit Spannung pur assoziieren die meisten Menschen, wenn das Wort Bildjournalismus fällt. Sofort denkt man an Blitzlichtgewitter auf Glamourevents, Fotografen in Schützengräben am Rande von Kriegsschauplätzen oder den Wettlauf um das beste Foto beim Jubel eines siegenden Sportlers. Das Berufsbild bietet aber auch ganz andere Seiten.
Unsere heutige Welt ist eine Welt der Bilder. Wir begegnen ihnen überall. Wir sehen Bilder im Fernsehen, auf den Kinoleinwänden, Werbewänden, in den Zeitungen und Magazinen. Ohne Bilder geht es nicht mehr. Kaum vorstellbar, dass es Fotos erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts gibt. Eine Erfindung, die die Entstehung des Bildjournalismus überhaupt erst ermöglicht hat.
Die digitale Fotografie entwickelt sich weiter. In kurzen Produktzyklen kommen neue technische Möglichkeiten auf den Markt. Bildjournalisten freuen sich über diese Verbesserungen, denn sie ermöglichen es ihnen, ihren Beruf noch pragmatischer und besser ausüben zu können. Aber sie müssen ihr Wissen und ihre Arbeitsweise damit auch ständig den aktuellen Möglichkeiten anpassen. Der ständige Wandel hat einige Auswirkungen - auch auf Lehrbücher.