Modem
Ein Modem ist ein Gerät zur Datenübertragung über eine analoge Telefonleitung.
Dieser Begriff setzt sich zusammen aus »Modulator« und »Demodulator«
Die digitalen Daten werden in Telefonsignale (Modulation) verwandelt und umgekehrt.
Die Informationen werden seriell, also bitweise nach etablierten Standards übertragen.
Zwei Modems müssen nach dem gleichen Standard arbeiten können, um »kommunizieren« zu können. Dies wird vor der eigentlichen Datenübertragung zwischen den beiden Modems abgeklärt.
Die Datenübertragungsgeschwindigkeit wird in Bit pro Sekunde = bps (älter auch Baud) gemessen und beträgt zur Zeit maximal 56.000 bps
Für die mobile Datenübertragung gibt es drei Möglichkeiten:
- eingebaute Karten
Sie werden über das Notebook mit Strom versorgt
- externe Geräte
diese haben meist eigene Stromversorgung über serielle 9polige Schnittstelle; heute auch über eine USB-Schnittstelle (Stromversorgung über Notebook)
- PC-Cards
Die Karten des Standards II im genormten Steckplatz (PCMCIA-Standard) sind scheckkartengroße und werden über das Notebook mit Strom versorgt.
PCMCIA
Die »Personal Computer Memory Card International Association« ist eine Vereinigung von Herstellern, die einen Erweiterungsstandard für mobile Computer festgelegt haben. Im Standard festgelegt sind neben den äußeren Abmessungen (Kleinstformat einer Kreditkarte, 5-10 mm Höhe) auch die Steckerbelegungen des Anschlusses, die Datenübergabemodalitäten und der Energieverbrauch.
Die neueste Definition der PCMCIA ist der Cardbus, eine 32-Bit-Variante der PC Card, die auf dem schnellen PCI-Bus basiert.
ISDN-Adapter
Der ISDN-Adapter dient der Datenübertragung über eine digitale Telefonleitung. Für Notebooks gibt es wieder drei Möglichkeiten:
- ISDN-Karte:
eingebaute Karte, die die im digitalen Netz gültigen Regeln zum Aufbau von Verbindungen sicherstellt. Stromversorgung über Notebook
- ISDN-Modem:
externer ISDN-Adapter, mit Rechner verbunden über die serielle oder die USB-Schnittstelle
- ISDN-PC-Card:
Scheckkartengroße Karte nach dem PCMCIA Standard, Stromversorgung über Notebook
Schnittstellen
serielle Schnittstellen
intern: RJ11-Stecker im Gerät
extern: meist 9polig
USB: im seriellen Modus angesprochen
Infrarot-Schnittstelle (IrDA): im seriellen Modus angesprochen.
USB
»Universal Serial Bus« (UBS) ist eine relativ neue Anschlussart. Alle Geräte verwenden dabei dieselbe Stecker-Art: Der Computer erkennt Zusatzgeräte mit USB-Anschluss automatisch (ab Windows 98 meistens, kaum 95 und NT).
Die mittlere Datenübertragungsgeschwindigkeit beträgt 12 Megabit pro Sekunde und ist ideal für Kommunikationsgeräte.
Mehrere Geräte mit geringem Stromverbrauch können an einem USB-Strang angeschlossen werden. Sie werden über die USB-Schnittstelle mit Strom versorgt, brauchen also keine eigene Stromversorgung.
IrDA
»Infrared Data Transmission« (IRDA) ist ein Datenübertragungsstandard auf Basis von Infrarotlicht.
Bluetooth
Mit Bluetooth (»Blauzahn«) können die gleichen Datenübertragungen realisiert werden wie mit Infrarotsystemen. Aber im Gegensatz zur nur eingeschränkt nutzbaren Technik des Infrarots - man muss Hindernisse wie Wände und Türen beachten - ist Bluetooth fast grenzenlos einsetzbar.
Bluetooth basiert auf Funkwellen. Diese breiten sich über Entfernungen bis zu zehn Metern aus, ohne dass ein Sichtkontakt zwischen Sender und Empfänger nötig ist. Damit braucht Bluetooth weder Kabel noch Stecker. Lediglich die Bluetooth-Systemkomponenten und die gleichen Übertragungsprotokolle müssen an beiden Geräten vorhanden sein.
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